Was macht eigentlich ... Peter Grosser?

(Geb. 28. 09. 1938) - Der einstige Offensivspieler ist Vizepräsident der SpVgg. Unterhaching. Bereits 1979 kam Grosser zu dem Münchner Vorstadtclub. Als Trainer führte er die SpVgg. aus der B-Klasse bis in die Oberliga-Bayern. Nebenbei war er auch noch Jugendtrainer TSV Forstenried in München und später Coach bei Türk Gücü München. Seit 1990 ist er Vizepräsident der Hachinger. Als Spieler bestritt Grosser zwischen 1963 und 1969 insgesamt 130 Bundesliga-Spiele, in denen er 49 Tore erzielte, für den TSV 1860 München. Zuvor machte er von 1958 bis 1963 insgesamt 134 Oberligaspiele für den FC Bayern München. Mit den Sechzigern wurde Grosser 1966 Deutscher Meister, 1967 Vizemeister, gewann 1964 den DFB-Pokal und erreichte 1965 das Finale um den Europapokal der Pokalsieger. Zudem machte er zwei Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Andreas Voss?

(Geb. 27. 02. 1979) - Der einstige Mittelfeldspieler ist heute Co-Trainer der U23-Mannschaft des MSV Duisburg. Nach seinem Karriereende aufgrund einer Knieverletzung im April 2008 ist Voss bei den "Zebras" als Nachwuchstrainer aktiv. Als Spieler bestritt Voss zwischen 1999 und 2005 insgesamt 22 Bundesliga-Spiele (ein Tor) und 96 Begegnungen der 2. Bundesliga (elf Tore) für den VfL Wolfsburg und den MSV Duisburg. Mit dem MSV schaffte er 2005 den Aufstieg in die Bundesliga. Danach war er noch drei Jahre im Profikader der Duisburger, konnte aufgrund von Verletzungen aber kein einziges Spiel machen.
Was macht eigentlich ... Rob Reekers?

(Geb. 07. 05. 1966) - Der Ex-Verteidiger ist seit Juni 2009 Co-Trainer von Jos Luhukay beim FC Augsburg. Seine Karriere als Trainer begann der Niederländer bereits während seiner aktiven Zeit. Als Spieler des FC Gütersloh in der Regionalliga machte er parallel seine Trainerlizenz, arbeitete dann als Manager und Co-Trainer bei den Ostwestfalen. Nachdem der Club Insolvenz anmelden musste, wechselte Reekers als Co-Trainer zu Rot-Weiß Oberhausen, wo er bis 2003 blieb. Anschließend ging er als Chefcoach zum FC Gütersloh 2000, der in der Oberliga Westfalen spielte. Danach trainierte Reekers die A2-Jugend der Spielgemeinschaft Twente/Heracles Almelo und baute nebenbei eine Fußballschule auf. 2006 wurde er Trainer von SuS Stadtlohn. Im September 2008 ging er als Co-Trainer nach Aserbaidschan zum Erstligisten Neftschi PFK in Baku. Als Spieler bestritt Reekers zwischen 1986 und 1999 insgesamt 219 Bundesliga-Spiele (sieben Tore) und 96 Begegnungen der 2. Bundesliga (zwei Tore) für den VfL Bochum und FC Gütersloh. Mit dem VfL erreichte er 1988 das Finale des DFB-Pokals und schaffte 1993 den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Mit Gütersloh stieg er 1996 in die 2. Bundesliga auf. Außerdem machte er vier Länderspiele für die Nationalmannschaft der Niederlande.
Was macht eigentlich ... Helmut Schulte?

(Geb. 14. 09. 1957) - Der ehemalige Bundesliga-Trainer ist seit März 2008 Geschäftsführer Sport beim FC. St. Pauli, dem Club, mit dem er als Trainer seine größten Erfolge feierte. 1984 hatte Schulte als Nachwuchs-Coach seine Trainerkarriere bei St. Pauli begonnen. Kurze Zeit später wurde er zum Co-Trainer der Hanseaten und nach dem Weggang von Coach Willi Reimann zum Hamburger SV am 11. November 1987 sogar Chefcoach beim Kiezclub. In der gleichen Saison schaffte der mit den Hamburgern den Aufstieg in die Bundesliga, wo in der Saison 1988/89 sogar Platz 10 erreicht wurde. Im Februar 1991 wurde er bei St. Pauli entlassen, trainierte in der Folgesaison dann Dynamo Dresden, mit denen er den Klassenerhalt schaffte. Seine letzte Bundesliga-Station war 1993 für neun Monate der FC Schalke 04. Zwischendurch hatte er kurze Zeit bei Sat 1 als Kommentator gearbeitet. Ab 1994 war er Manager erst beim VfB Lübeck, dann dem FC St. Pauli. Von 1998 bis Ende Februar 2008 arbeitete Schulte als Sportlicher Leiter im Nachwuchsbereich des FC Schalke 04, bevor er nach Hamburg zurückkehrte.
Was macht eigentlich ... Roger Lutz?

(Geb. 15. 07. 1964) - Der frühere Verteidiger ist heute Co-Trainer beim 1. FC Kaiserslautern und seit der Saison 2008/09 auch noch Teammanager. Nach seiner Spielerkarriere war Lutz zunächst von 2002 bis 2004 im Aufsichtsrat der "Roten Teufel" aktiv, anschließend war er Trainer bei F91 Dudelange und Jeunesse Esch in Luxemburg sowie beim SC Hauenstein. Seit Juni 2007 ist er mit kurzen Unterbrechungen Co-Trainer beim FCK. Als Spieler bestritt Lutz zwischen 1988 und 2000 insgesamt 99 Bundesliga-Spiele (ein Tor) und fünf Begegnungen in der 2. Bundesliga für den 1. FC Kaiserslautern. Anschließend spielte er noch zwei Jahre bei F91 Dudelange. Mit den Pfälzern wurde er 1991 und 1998 Deutscher Meister, gewann 1990 und 1996 den DFB-Pokal und schaffte zudem 1997 den Aufstieg in die Bundesliga. Nach Titeln ist er zusammen mit Axel Roos damit der erfolgreichste FCK-Spieler aller Zeiten.
Was macht eigentlich ... Detlef Schößler?

(Geb. 03. 10. 1962) - Der Ex-Verteidiger ist seit Sommer 2008 Trainer der U19-Nachwuchsmannschaft des FC Energie Cottbus, die in der A-Jugend Bundesliga spielt. Nach seinem Karriereende trainierte Schößler zunächst die A-Jugend des VfB Leipzig. 2002 wurde er dann Chefcoach der Oberliga-Mannschaft des Clubs. Anschließend wechselte er zum SV Grimma in der gleichen Liga. 2006/07 war er Coach beim Oberligisten Hallescher FC. Als Spieler bestritt Schößler zwischen 1991 und 1998 insgesamt 113 Bundesliga-Spiele (drei Tore) sowie 68 Begegnungen in der 2. Bundesliga für Dynamo Dresden und den VfB Leipzig. Zuvor hatte er mit dem 1. FC Magdeburg und Dresden bereits elf Jahre lang in der DDR-Oberliga gespielt. Außerdem machte er 18 Länderspiele für die Nationalmannschaft der DDR.
Was macht eigentlich ... Juri Schlünz?

(Geb. 27. 07 1961) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist heute Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des F.C. Hansa Rostock. Bereits seit 1996 ist Schlünz in dem Verein als Trainer in verschiedenen Positionen tätig. Zunächst war er in der Jugend aktiv, wurde dann 1997 Co-Trainer. Nachdem er zuvor schon zweimal als Interimscoach die Profis von Hansa übernommen hatte, wurde Schlünz 2003 Cheftrainer. Nach seinem Rücktritt im November 2004 blieb er den Hanseaten zunächst als Scout, dann als Jugendtrainer erhalten. Als Spieler bestritt Schlünz zwischen 1991 und 1994 insgesamt 25 Bundesliga-Spiele (drei Tore) sowie 50 Begegnungen in der 2. Bundesliga (sechs Tore) für den F.C. Hansa Rostock. Zuvor war Schlünz bereits zwölf Jahre in der DDR-Oberliga und der zweitklassigen Liga aktiv. Zweimal gelang ihm der Aufstieg in die Oberliga. 1987 stand er im Finale um den FDGB-Pokal. In der letzten Oberliga-Saison 1990/91 wurde Schlünz mit Hansa DDR-Meister und Pokalsieger, schaffte damit den Aufstieg in die Bundesliga. Insgesamt machte er für Hansa 406 Pflichtspiele.
Was macht eigentlich ... Markus Reiter?

(Geb. 10. 08. 1976) - Der frühere Abwehrspieler ist heute Trainer der U23-Nachwuchsmannschaft des MSV Duisburg in der NRW-Liga. Zuvor war der diplomierte Sportwissenschaftler Trainer der U17 von Rot-Weiß Essen. Als Spieler bestritt Reiter zwischen 1994 und 2001 insgesamt 50 Bundesliga-Spiele sowie 28 Begegnungen in der 2. Bundesliga für den MSV Duisburg, Borussia Mönchengladbach und SpVgg Greuther Fürth. Mit dem MSV erreichte er 1998 das Finale des DFB-Pokals, außerdem schaffte er 1996 mit Duisburg den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Claus Reitmaier?

(Geb. 17. 03. 1964) - Der Ex-Keeper ist seit Februar 2007 Torwarttrainer beim Hamburger SV. Davor war er Trainer der Torhüter der U21-Nationalmannschaft und an der Torwartschule bei Borussia Mönchengladbach angestellt. Als Spieler bestritt Reitmaier zwischen 1986 und 2005 insgesamt 335 Bundesliga-Spiele sowie 104 Begegnungen in der 2. Bundesliga für Viktoria Aschaffenburg, Stuttgarter Kickers, 1. FC Kaiserslautern, Karlsruher SC, VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und FC Rot-Weiß Erfurt. Zwischendurch spielte er zwei Jahre lang für den Wiener Sport-Club in Österreich und die Blackburn Rovers in England. 2005 wechselte er für eineinhalb Jahre zu Lilleström SK nach Norwegen, mit denen er ins Pokalfinale kam. Mit dem KSC erreichte er 1996 das Finale des DFB-Pokals, mit Kaiserslautern war er 1994 Vizemeister.
Was macht eigentlich ... Andre Trulsen?

(Geb. 28. 05. 1965) - Der einstige Verteidiger ist seit 2006 Co-Trainer des FC St. Pauli als Assistent von Chefcoach Holger Stanislawski. In der Saison 2007/08 war er sogar offiziell Cheftrainer der Hamburger, da Stanislawski keine Fußballlehrer-Lizenz besaß. Nach seinem Karriereende war Trulsen zunächst ein Jahr Coach von Holstein Kiel II in der Oberliga. Anschließend ging er als Co-Trainer von Coach Andreas Bergmann zu St. Pauli. Als Spieler bestritt Trulsen zwischen 1986 und 2005 insgesamt 208 Bundesliga-Spiele (elf Tore) sowie 206 Begegnungen in der 2. Bundesliga (19 Tore) und 24 in der Regionalliga (ein Tor) für den FC St. Pauli, 1. FC Köln und Holstein Kiel. Mit 177 Bundesligaspielen für St. Pauli ist er bis heute Bundesliga-Rekordspieler des Clubs. Mit Köln wurde er 1992 Vierter in der Bundesliga. Mit St. Pauli schaffte er dreimal den Aufstieg in die Bundesliga.










