Was macht eigentlich ... Claus Reitmaier?

(Geb. 17. 03. 1964) - Der Ex-Keeper ist seit Februar 2007 Torwarttrainer beim Hamburger SV. Davor war er Trainer der Torhüter der U21-Nationalmannschaft und an der Torwartschule bei Borussia Mönchengladbach angestellt. Als Spieler bestritt Reitmaier zwischen 1986 und 2005 insgesamt 335 Bundesliga-Spiele sowie 104 Begegnungen in der 2. Bundesliga für Viktoria Aschaffenburg, Stuttgarter Kickers, 1. FC Kaiserslautern, Karlsruher SC, VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und FC Rot-Weiß Erfurt. Zwischendurch spielte er zwei Jahre lang für den Wiener Sport-Club in Österreich und die Blackburn Rovers in England. 2005 wechselte er für eineinhalb Jahre zu Lilleström SK nach Norwegen, mit denen er ins Pokalfinale kam. Mit dem KSC erreichte er 1996 das Finale des DFB-Pokals, mit Kaiserslautern war er 1994 Vizemeister.
Was macht eigentlich ... Andre Trulsen?

(Geb. 28. 05. 1965) - Der einstige Verteidiger ist seit 2006 Co-Trainer des FC St. Pauli als Assistent von Chefcoach Holger Stanislawski. In der Saison 2007/08 war er sogar offiziell Cheftrainer der Hamburger, da Stanislawski keine Fußballlehrer-Lizenz besaß. Nach seinem Karriereende war Trulsen zunächst ein Jahr Coach von Holstein Kiel II in der Oberliga. Anschließend ging er als Co-Trainer von Coach Andreas Bergmann zu St. Pauli. Als Spieler bestritt Trulsen zwischen 1986 und 2005 insgesamt 208 Bundesliga-Spiele (elf Tore) sowie 206 Begegnungen in der 2. Bundesliga (19 Tore) und 24 in der Regionalliga (ein Tor) für den FC St. Pauli, 1. FC Köln und Holstein Kiel. Mit 177 Bundesligaspielen für St. Pauli ist er bis heute Bundesliga-Rekordspieler des Clubs. Mit Köln wurde er 1992 Vierter in der Bundesliga. Mit St. Pauli schaffte er dreimal den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Stephan Beckenbauer?

(Geb. 01. 12. 1968) - Der ehemalige Abwehrspieler ist Trainer der U17-Nachwuchsmannschaft des FC Bayern München. 2001 und 2007 wurde er mit den Junioren Deutscher B-Jugendmeister. In der Saison 2007/08 war er zeitweilig Co-Trainer der U23-Auswahl, übernahm aber bald wieder seinen alten Posten. Als Spieler bestritt der Sohn von Franz Beckenbauer zwischen 1992 und 1994 jeweils zwölf Spiele in der Bundesliga und der 2. Bundesliga (ein Tor) für den 1. FC Saarbrücken. Außerdem spielte er für den TSV 1860 München und Kickers Offenbach in der Oberliga sowie für die 2. Mannschaft des FC Bayern München.
Was macht eigentlich ... Philipp Laux?

(Geb. 25. 01. 1973) - Der Ex-Tormann ist heute Sportpsychologe und Mentalcoach im Trainerstab des FC Bayern München. Nach seinem Karriere-Ende studierte Laux Psychologie an der Universität Mannheim und errang 2008 sein Diplom. Ab 2004 war er für den DFB als Torwarttrainer mehrerer Nachwuchs-Nationalmannschaften sowie kurzfristig der Frauen-Nationalmannschaft tätig. 2006 wurde er Torwarttrainer bei der TSG 1899 Hoffenheim unter seinem ehemaligen Coach Ralf Rangnick. Als Spieler bestritt Laux zwischen 1998 und 2003 insgesamt 42 Bundesliga-Spiele sowie 42 Begegnungen der 2. Bundesliga für den SSV Ulm 1846, Borussia Dortmund und Eintracht Braunschweig. Für Ulm und den BVB II war er auch in der Regionalliga aktiv. Mit den "Spatzen" schaffte er 1998 den Aufstieg in die 2. Bundesliga und in der Folgesaison den Durchmarsch in die Bundesliga. Mit dem BVB wurde er als Ersatzmann (fünf Einsätze) 2002 Deutscher Meister und erreichte das Finale des UEFA-Cups.
Was macht eigentlich ... Gerry Ehrmann?

(Geb. 18. 02. 1959) - Der frühere Keeper ist seit 1997 Torwarttrainer beim 1. FC Kaiserslautern, betreibt nebenbei noch eine Torwartschule, die Tormänner wie Tim Wiese, Roman Weidenfeller und Florian Fromlowitz herausbrachte. Als Spieler bestritt Ehrmann zwischen 1977 und 1997 insgesamt 294 Bundesliga-Spiele sowie neun Begegnungen in der 2. Bundesliga für den 1. FC Köln und den 1. FC Kaiserslautern. In Köln wurde er in seiner ersten Saison 1977/78 ohne Einsatz Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger, danach war er jahrelang im Schatten von Nationaltorwart Toni Schumacher. Mit Kaiserslautern wurde Ehrmann 1991 Deutscher Meister und 1990 und 1996 zweimal DFB-Pokalsieger.
Was macht eigentlich ... Janos Radoki?

(Geb. 07. 03. 1972) - Der Ex-Verteidiger ist seit Sommer 2008 Trainer der U17-Nachwuchsmannschaft des FC Augsburg. Zuvor war er Spielertrainer erst bei der DJK Lechhausen, anschließend dem TSV 1896 Rain, mit dem er den Aufstieg in die Bayernliga schaffte. Als Spieler bestritt Radoki zwischen 1997 und 2004 insgesamt 25 Bundesliga-Spiele sowie 103 Begegnungen in der 2. Bundesliga für die SpVgg Greuther Fürth, SSV Ulm 1846 und Rot-Weiß Oberhausen. Mit Fürth schaffte er 1997 den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Bernd Hollerbach?

(Geb. 08. 12. 1969) - Der frühere Verteidiger ist seit Juli 2009 Co-Trainer beim FC Schalke 04 als Assistent von Felix Magath. Zuvor war Hollerbach, ebenfalls an der Seite von Magath, Co-Trainer des VfL Wolfsburg, mit dem er Deutscher Meister 2009 wurde. Nach seiner aktiven Karriere startete der gelernte Metzger 2004 seine Trainerkarriere beim VfL 93 Hamburg. Im Juli 2006 wechselte er zum Regionalliga-Club VfB Lübeck. Im Juni 2007 ging er schließlich nach Wolfsburg, wo er zeitweise auch die U23-Nachwuchsmannschaft betreute. Als Spieler bestritt Hollerbach zwischen 1990 und 2004 insgesamt 222 Bundesliga-Spiele (fünf Tore) sowie 128 Begegnungen (fünf Tore) in der 2. Bundesliga für den FC St. Pauli, 1. FC Kaiserslautern und Hamburger SV. Mit dem HSV wurde er 2000 Dritter in der Bundesliga, mit St. Pauli schaffte er 1995 den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Rachid Azzouzi?

(Geb. 10. 01. 1971) - Der Ex-Mittelfeldspieler ist heute Manager bei der SpVgg Greuther Fürth. Seit 2005 war der Marokkaner Sportlicher Leiter, seit 2008 ist er Manager der Fürther. Als Spieler bestritt Azzouzi zwischen 1989 und 2004 insgesamt 64 Bundesliga-Spiele (drei Tore) und 258 Begegnungen der 2. Bundesliga (29 Tore) für den MSV Duisburg, Fortuna Köln und SpVgg Greuther Fürth. Mit dem MSV schaffte er 1991 und 1993 zweimal den Aufstieg in die Bundesliga, seine beste Platzierung dort war Rang neun in der Saison 1993/94. Als Nationalspieler Marokkos nahm Azzouzi an den Weltmeisterschaften 1994 und 1998 teil.
Was macht eigentlich ... Miroslav Stevic?

(Geb. 07. 01. 1970) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist seit Februar 2009 Sportdirektor des TSV 1860 München. Zuvor war er als Spielerberater tätig, betreute unter anderem Marko Marin. Als Spieler bestritt Stevic zwischen 1992 und 2006 insgesamt 271 Bundesliga-Spiele (16 Tore) sowie 22 Begegnungen in der 2. Bundesliga für Dynamo Dresden, TSV 1860 München, Borussia Dortmund, VfL Bochum und SpVgg. Unterhaching. Zuvor war er in seiner serbischen Heimat bei Partizan Belgrad und FK Rad sowie bei Grasshoppers Zürich in der Schweiz aktiv. In der Saison 2002/03 spielte er zudem für Fenerbahce Istanbul in der Türkei. Mit dem BVB wurde er 2002 Deutscher Meister und erreichte das Endspiel des UEFA-Cups. Außerdem machte er sechs Länderspiele für die Nationalmannschaft Jugoslawiens beziehungsweise Serbien-Montenegros und nahm an der WM 1998 teil.
Was macht eigentlich ... Sergej Barbarez?

(Geb. 17. 09. 1971) - Der frühere Mittelfeldstar ist heute Mitglied des Aufsichtsrates des Hamburger SV, wurde Anfang 2009 von den HSV-Mitgliedern in dieses Gremium gewählt. Außerdem macht er seine Trainer-Lizenzen. Als Spieler bestritt Barbarez zwischen 1992 und 2008 insgesamt 330 Bundesliga-Spiele, in denen er 95 Tore erzielte, sowie 18 Begegnungen der 2. Bundesliga (zwei Tore) für Hannover 96, Hansa Rostock, Borussia Dortmund, Hamburger SV und Bayer 04 Leverkusen. Er hält den Rekord als Ausländer mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga. Mit dem HSV wurde er 2006 Dritter in der Bundesliga. 2001 war er mit 22 Treffern Torschützenkönig der Liga. Außerdem machte Barbarez 49 Länderspiele für Bosnien-Herzegowina und erzielte 17 Tore.

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