Was macht eigentlich ... Karl Allgöwer?

(Geb. 05. 01. 1957) - Der ehemalige Libero ist heute selbstständiger Verkaufsberater in Stuttgart. Unter anderem organisiert er Sportveranstaltungen wie Golfturniere. Als Profi bestritt Allgöwer zwischen 1977 bis 1991 insgesamt 338 Bundesliga-Spiele und erzielte 129 Tore für den VfB Stuttgart sowie 116 Zweitliga-Begegnungen (59 Tore) für die Stuttgarter Kickers. Mit dem VfB wurde er 1984 Deutscher Meister, erreichte 1986 das Finale des DFB-Pokals und stand 1989 im Endspiel des UEFA-Cups. Außerdem spielte Allgöwer zehn Mal für die Deutsche Nationalmannschaft und wurde 1986 Vize-Weltmeister.
Was macht eigentlich ... Patrick Weiser?

(Geb. 25. 12. 1971) - Der ehemalige Abwehr- und Mittelfeldspieler ist zu seinem alten Klub 1. FC Köln, für den er insgesamt 17 Jahre lang spielte, zurückgekehrt. Seit Juli 2009 trainiert Weiser die U16 des Bundesligisten. Zuvor war er zwei Jahre lang Jugendkoordinator bei Fortuna Köln. Weiser hat zwischen 1991 und 2006 insgesamt 260 Bundesliga-Spiele (sechs Tore) für den 1. FC Köln und den VfL Wolfsburg absolviert. Zwischendurch spielte er von 1997 bis 1999 für Stade Rennes in Frankreich. Sein größter Erfolg war Platz vier in der Bundesliga mit den Kölnern.
Was macht eigentlich ... Karl-Heinz Körbel?

(01. 12. 1954) - Die Eintracht-Legende arbeitet noch heute für seinen Stammverein Eintracht Frankfurt. Körbel leitet die Nachwuchsschule der Hessen und ist zudem als Berater des Vorstands tätig. Zuvor war er Scout der Frankfurter. Nach seinem Karriereende 1991 war Körbel zunächst Co-Trainer der Eintracht, sprang zwischen 1994 und 1996 dreimal im Saisonendspurt als Trainer der Profis ein. Zwischen Oktober 1996 und April 1998 war er Trainer beim VfB Lübbeck und FSV Zwickau in der 2. Bundesliga. Als Spieler bestritt "Charly" Körbel von 1972 bis 1991 insgesamt 602 Bundesliga-Spiele (45 Tore) für die Eintracht, womit er der ewige Rekordspieler der Liga ist. Außerdem machte er sechs Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft. In der Bundesliga wurde er mit Frankfurt zweimal Dritter. Zudem gewann er vier Mal den DFB-Pokal und 1980 den UEFA-Cup. Als Trainer führte er die Eintracht 1994 auf Platz fünf und damit in den UEFA-Cup.
Was macht eigentlich ... Jörg Albertz?

(Geb. 29. 01. 1971) - Der Ex-Mittelfeldstar betreibt heute zusammen mit Hans-Georg Dreßen in Mönchengladbach eine Fußballschule für Kinder und Jugendliche. Zusammen mit Ehefrau Mirjana sowie den Kindern Lenya-Marie und Noah wohnt er in Mönchengladbach. Albertz bestritt von 1990 bis 2007 insgesamt 150 Bundesliga-Spiele, erzielte dabei 29 Tore, sowie 48 Begegnungen in der 2. Bundesliga (sechs Tore) und 51 in der Regionalliga (sieben Tore) für Fortuna Düsseldorf, den Hamburger SV und die SpVgg Fürth. Außerdem spielte er von 1996 bis 2001 fünf Jahre bei den Glasgow Rangers in Schottland, mit denen er dreimal schottischer Meister wurde, sowie von 2003 bis 2005 bei Shanghai Shenhua in China, wo er zum "Fußballer des Jahres" gewählt wurde. 2008 machte er schließlich noch sieben Spiele für den schottischen Zweitligisten FC Clyde. Zudem spielte Albertz dreimal für die Deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Franz-Josef Tenhagen?

(Geb. 31. 10. 1952) - Der ehemalige Abwehr- und Mittelfeldspieler betreibt heute in Emmerich das Sportfachgeschäft "Tenhagen". Außerdem besitzt er einige Fußballschulen und arbeitet als sportlicher Leiter für den Kreisliga-Klub SC 26 Bocholt. Nach seinem Karriereende war Tenhagen lange Zeit Trainer im Profibereich. Zwischen 1988 und 2001 war er beim VfL Bochum Coach in der Bundesliga, anschließend bei Fortuna Köln, Wattenscheid 09 und LR Ahlen in der Zweiten Liga aktiv. Danach trainierte er den 1. FC Bocholt in der Oberliga-Nordrhein. Als Spieler bestritt Tenhagen zwischen 1971 und 1988 insgesamt 457 Bundesliga-Spiele, in denen er 26 Tore erzielte, für Rot-Weiß Oberhausen, VfL Bochum und Borussia Dortmund. Mit Bochum erreichte er 1988 das Finale des DFB-Pokals. Außerdem wurde er dreimal in der Deutschen Nationalmannschaft eingesetzt.
Was macht eigentlich ... Klaus Thomforde?

(Geb. 01. 12. 1962) - Der Ex-Keeper ist heute Torwarttrainer bei Holstein Kiel in der Dritten Liga. Seit Januar 2008 ist Thomforde wieder bei den Kielern, für die er schon einmal von 2004 bis 2007 arbeitete. Nach seinem Karriereende 2001 stieg der Torwart zunächst als Assistent in den Trainerstab beim FC St. Pauli ein. Danach war er als Co-Trainer bei Union Berlin aktiv, bevor er 2004 zu Kiel wechselte. Bei Holstein wurde er im Oktober 2006 sogar kurzfristig Cheftrainer der Profimannschaft. 2005 arbeitete er zudem nebenbei als Torwartcoach der litauischen Nationalmannschaft. 2007 machte er seine Fußballlehrer-Lizenz an der Trainerakademie in Köln. Als Spieler bestritt Thomforde zwischen 1984 und 1999 insgesamt 100 Bundesliga- und 217 Zweitliga-Spiele für den FC St. Pauli. 1988 und 1995 schaffte er mit den Hamburgern den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Reinhard Stumpf?

(Geb. 26. 11. 1961) - Der einstige Verteidiger ist seit Sommer Assistenztrainer von Eric Gerets bei Al-Hilal in Saudi Arabien. Es ist bereits die vierte gemeinsame Trainerstation von Gerets und Stumpf. Nach seinem Karriereende 1997 wurde Stumpf zunächst Co-Trainer unter Otto Rehhagel beim 1. FC Kaiserslautern. Im Oktober 2000 wurde er Cheftrainer der "Roten Teufel" und arbeitete mit Teamchef Andreas Brehme zusammen. Im September 2002 wurde Stumpf dann Assistenz-Coach von Gerets beim FCK. Nach der gemeinsamen Entlassung am Betzenberg folgte er dem Belgier zum VfL Wolfsburg, anschließend zu Galatasaray Istanbul in die Türkei. 2007 wurde er Chefcoach bei Gençlerbirliði Ankara in der ersten türkischen Liga. Als Spieler bestritt Stumpf zwischen 1984 und 1996 insgesamt 86 Bundesliga-Spiele (ein Tor) und 93 Zweitliga-Begegnungen (drei Tore) für Kickers Offenbach, Karlsruher SC, 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Köln. Von 1992 bis 1994 war er zwei Jahre bei Galatasaray Istanbul aktiv. 1996 spielte er noch ein halbes Jahr für Brumell Sendai in Japan. Mit Lautern wurde er 1991 Deutscher Meister und gewann 1990 den DFB-Pokal. Mit Galatasaray wurde er zweimal türkischer Meister und einmal Pokalsieger.
Was macht eigentlich ... Otto Addo?

(Geb. 09. 06. 1975) - Der Ex-Stürmer ist seit Anfang 2009 Co-Trainer der U19 des Hamburger SV und arbeitet mit Trainer Soner Uysal zusammen. Im Laufe der Saison 2008/09 hatte Addo seine aktive Karriere in der 2. Mannschaft des HSV beendet. Als Spieler bestritt der Ghanaer zwischen 1996 und 2008 insgesamt 98 Bundesliga-Spiele, in denen er elf Tore erzielte, sowie 30 Begegnungen in der 2. Bundesliga (sieben Tore) und 107 in der Regionalliga (20 Tore) für Hannover 96, Borussia Dortmund, den 1. FSV Mainz 05 und den Hamburger SV. Mit dem BVB wurde er 2002 Deutscher Meister und erreichte das Finale des UEFA-Cups. Mit Hannover schaffte er 1998 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Außerdem bestritt Addo 15 Länderspiele für Ghana (zwei Tore) und gehörte 2006 zum WM-Kader der Afrikaner.
Was macht eigentlich ... Paul Steiner?

(Geb. 23. 01. 1957) - Der einstige Vorstopper ist heute als Scout beim 1. FC Köln angestellt. Im Sommer 2008 wechselte er von Bayer 04 Leverkusen, wo er die gleiche Position seit 1997 bekleidet hatte, zu seinem ehemaligen Klub. Als Spieler bestritt Steiner von 1975 bis 1991 insgesamt 349 Spiele in der Bundesliga (27 Tore), sowie 144 Begegnungen in der 2. Bundesliga (16 Tore) für SV Waldhof Mannheim, MSV Duisburg und 1. FC Köln. Mit Köln wurde er drei Mal Vize-Meister, zwei Mal Bundesliga-Dritter. Außerdem gewann er 1983 den DFB-Pokal und erreichte 1991 erneut das Pokal-Finale. 1986 stand er mit dem FC im Endspiel des UEFA-Cups. 1990 machte Steiner ein Länderspiel für die Deutsche Nationalelf und wurde anschließend Weltmeister mit Deutschland, obwohl er bei der WM nicht eingesetzt wurde.
Was macht eigentlich ... Heinz Gründel?

(13. 02. 1957) - Der ehemalige Mittelfeldspieler arbeitet heute als Trainer in der Fußballschule von Rudi Völler in Cala Millor auf Mallorca. Zuvor betrieb er zehn Jahre lang in Hamburg die Gaststätte "Sam´s Bar". Als Spieler bestritt Gründel zwischen 1976 und 1993 insgesamt 161 Bundesliga-Spiele und erzielte 24 Tore für Hertha BSC Berlin, Hamburger SV und Eintracht Frankfurt. Zwischendurch war er von 1978 bis 1985 bei Thor Waterschei und Standard Lüttich in Belgien aktiv. Mit dem HSV wurde er 1987 Vize-Meister, mit Hertha sowie drei Mal mit Frankfurt war er zudem Bundesliga-Dritter. Mit Hamburg gewann er 1987 auch den DFB-Pokal. Das Pokalfinale hatte er zuvor schon 1977 mit Berlin erreicht. Für die Deutsche Nationalmannschaft machte Gründel zudem vier Länderspiele.

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