Was macht eigentlich
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Was macht eigentlich ... Jean-Marie Pfaff?
(Geb. 04. 12. 1953) - Der frühere Torwart hat seit 2003 seine eigene TV-Doku-Soap im belgischen TV-Sender VTM. In "De Pfaffs" zeigen Pfaff und seine Familie wöchentlich ihr Leben. Nach seinem Karriereende war er zunächst PR-Manager, unter anderem beim AC Beerschot, später half er beim BFC Dynamo Berlin beim Aufbau des Jugendleistungszentrums. Als Spieler bestritt Pfaff zwischen 1982 und 1988 insgesamt 156 Bundesliga-Spiele für den FC Bayern München. Zuvor hatte er beim SK Beveren in Belgien gespielt. Später war er auch noch bei Lierse SK und Trabzonspor in der Türkei aktiv. Mit den Bayern wurde er von 1985 bis 1987 dreimal in Folge Deutscher Meister sowie 1988 Vizemeister. Zweimal gewann er den DFB-Pokal, 1987 erreichte er zudem das Finale des Europapokals der Landesmeister. Mit Beveren gewann er 1978 den belgischen Pokal und wurde 1979 belgischer Meister. Außerdem machte Pfaff 61 Länderspiele für die belgische Nationalmannschaft, mit der er 1980 Vize-Europameister wurde und 1986 den vierten Platz bei der WM erreichte.
Was macht eigentlich ... Giuseppe Reina?
(Geb. 15. 4. 1972) - Der frühere Stürmer arbeitet heute als Trainer in der Thomas-Allofs-Fußballschule, leitet Kurse in den Fußball-Camps. Als Spieler bestritt Reina zwischen 1994 und 2006 insgesamt 171 Bundesliga-Spiele (34 Tore) sowie 103 Begegnungen in der 2. Bundesliga (25 Tore) und fünf in der Regionalliga (ein Tor) für die SG Wattenscheid 09, DSC Arminia Bielefeld, Borussia Dortmund, Hertha BSC Berlin und Sportfreunde Siegen. Mit dem BVB wurde er 2002 Deutscher Meister und erreichte das Finale des UEFA-Cups. Mit Bielefeld gelang ihm 1999 der Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... David Pallas?
(Geb. 07. 07. 1980) - Der Ex-Verteidiger ist heute Privatkundenbetreuer eines großen Schweizer Bankkonzerns in Langenthal. Nebenbei spielt er noch beim FC Langenthal in der vierten Liga der Schweiz. Als Spieler bestritt Pallas zwischen 2005 und 2007 insgesamt 24 Bundesliga-Spiele und acht Begegnungen in der 2. Bundesliga für den VfL Bochum. Davor spielte er von 2001 bis 2005 in der Schweizer Super League für den FC Zürich und den FC Thun, mit dem er 2005 die Qualifikation zur Champions League schaffte. Mit Bochum stieg er 2006 in die Bundesliga auf.
Was macht eigentlich ... Frank Wormuth?
(Geb. 12. 09. 1960) - Der ehemalige Abwehrspieler ist seit 2008 Leiter der Fußballlehrerausbildung des DFB an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Köln. Seine Trainerkarriere startete er Anfang der 90er Jahre als Spielertrainer beim FV Nimburg, anschließend FC Tenningen. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere war er als Cotrainer bei Fenerbahce Istanbul und FC Ravensburg sowie als Chefcoach beim SC Pfullendorf, SSV Reutlingen, 1. FC Union Berlin und VfR Aalen. Als Spieler bestritt Wormuth zwischen 1982 und 1986 insgesamt 94 Begegnungen der 2. Bundesliga (zwei Tore) für den SC Freiburg und Hertha BSC Berlin. Außerdem spielte er für den FC Tenningen, FV Nimburg, FC Denzlingen, Freiburger FC und Offenburger FV.
Was macht eigentlich ... Manfred Burgsmüller?
(Geb. 22. 12. 1949) - Der Ex-Stürmer ist seit 2004 Gesellschafter einer Sportbekleidungskette. In der Saison 2004/05 war er Trainer und Manager des SSV Hacheney bei Dortmund, über den der TV-Sender Kabel Eins die Dokumentation "Helden der Kreisklasse" drehte. Von 1996 bis 2002 spielte Burgsmüller Football für Rhein Fire Düsseldorf in der NFL Europe. Als Kicker gewann er mit Düsseldorf zweimal den World Bowl und stand zwei weitere Male im Finale. Mit 52 Jahren war er der älteste Profi-Footballspieler der Welt. Als Profifußballer bestritt Burgsmüller zwischen 1969 und 1990 insgesamt 447 Bundesligaliga-Spiele, in denen er 213 Tore erzielte, sowie 57 Begegnungen der 2. Bundesliga (37 Tore) für Rot-Weiss Essen, Bayer 05 Uerdingen, Borussia Dortmund, 1. FC Nürnberg, Rot-Weiß Oberhausen und Werder Bremen. Mit Bremen wurde er 1988 Deutscher Meister und 1986 Vizemeister, erreichte zudem 1989 und 1990 zweimal das DFB-Pokalfinale. Mit 213 Toren ist Burgsmüller der vierterfolgreichste Torjäger aller Zeiten in der Bundesliga. Außerdem machte er drei Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Willi Lippens?
(Geb. 10. 11. 1945) - Der frühere Stürmer betreibt heute zusammen mit seiner Ehefrau sowie Sohn Michael die Gaststätte "Mitten im Pott" in Bottrop. 1998 war er kurz Trainer bei Rot-Weiss Essen. Als Spieler bestritt Lippens zwischen 1965 und 1981 insgesamt 242 Bundesliga-Spiele, in denen er 92 Tore erzielte, 67 Begegnungen in der 2. Bundesliga (23 Tore) sowie 155 in der Regionalliga-West (107 Tore) für Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund. Mit RWE gelang ihm 1966, 1969 und 1973 drei Mal der Aufstieg in die Bundesliga. Außerdem machte Lippens ein Länderspiel für die Nationalmannschaft der Niederlande.
Was macht eigentlich ... Florian Gothe?
(Geb. 09. 08. 1962) - Der frühere Verteidiger ist seit 1999 Präsident der Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VdV). Außerdem arbeitet der Jurist als Notar. Als Spieler bestritt Gothe zwischen 1983 und 1991 insgesamt 27 Bundesliga-Spiele (ein Tor) sowie 169 Begegnungen in der 2. Bundesliga (15 Tore) für den VfL Bochum, Rot-Weiß Oberhausen und 1. FC Saarbrücken.
Was macht eigentlich ... Igor Pamic?
(Geb. 19. 11. 1969) - Der ehemalige Stürmer ist seit 2007 Trainer bei NK Karlovac in der zweiten kroatischen Liga. Pamic begann seine Trainerkarriere 2002 bei dem Drittliga-Club NK Zminj in seiner kroatischen Heimatstadt. In der Saison 2004/05 führte er NK Pula zum Aufstieg in die erste Liga Kroatiens. 2006 kehrte er nach Zminj zurück. Als Spieler bestritt Pamic zwischen 1997 und 1999 insgesamt 37 Bundesliga-Spiele für den F.C. Hansa Rostock, in denen er 13 Tore erzielte. Anschließend spielte er bis 2001 für den Grazer AK in Österreich. Seine Karriere begann er 1992 beim NK Pula in Kroatien. Danach war er für Dinamo Zagreb, NK Osijek und den FC Sochaux in Frankreich aktiv. Außerdem machte er fünf Länderspiele für die kroatische Nationalmannschaft (ein Tor) und nahm an der EM 1996 in England teil.
Was macht eigentlich ... Helmut Fleischer?
(Geb. 22. 03. 1954) - Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter hat im April 2010 seine Karriere als Referee in der Bundesliga beendet. Seitdem arbeitet der Orthopäde im Dienstgrad eines Oberfeldarztes bei der Bundeswehr in den USA. Als Fliegerarzt soll er für drei Jahre in Phoenix im Bundesstaat Arizona die dort stationierten Piloten der Bundeswehr behandeln. Als aktiver Schiedsrichter pfiff Fleischer zwischen 1991 und 2010 insgesamt 175 Bundesliga-Spiele und 107 Begegnungen der 2. Bundesliga. Hinzu kommen 20 Europacup- und drei A-Länderspiele sowie das Finale des DFB-Pokals 2009, das Endspiel der südkoreanischen K-League 2004 und einige Einsätze bei der U18-EM in Finnland 2001 und der U16-EM in Israel 2000.
Was macht eigentlich ... Jürgen Kohler?
(Geb. 06. 10. 1965) - Der ehemalige Weltklasseverteidiger betreibt eine Vermögensberatungsfirma in Grafschaft-Vettelhoven bei Bonn. Außerdem trainiert er die A-Jugend des SV Grafschaft. Nach seinem Karriereende wurde Kohler im Juli 2002 Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft. Im März 2003 wechselte er als Sportdirektor zu Bayer 04 Leverkusen. In der Saison 2005/06 war er fünf Monate lang Coach beim MSV Duisburg. In der Saison 2008/09 war er erst Trainer, nach seinem Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen dann Sportdirektor beim VfR Aalen. Als Spieler bestritt Kohler zwischen 1983 und 2002 insgesamt 398 Bundesliga-Spiele (28 Tore) für den SV Waldhof Mannheim, 1. FC Köln, FC Bayern München und Borussia Dortmund. Von 1991 bis 1995 spielte er zudem für Juventus Turin in der italienischen Serie A. Mit Bayern und Dortmund wurde er insgesamt dreimal Deutscher Meister, mit Bayern und Köln je einmal Vizemeister. Mit dem BVB gewann er 1997 die Champions League und den Weltpokal, erreichte 2002 das Finale des UEFA-Cups. Mit Juve wurde er italienischer Meister und zweimal Vizemeister, gewann 1993 gegen Dortmund den UEFA-Cup und erreichte 1995 erneut das Finale. Außerdem machte Kohler 105 Länderspiele (zwei Tore) für die Deutsche Nationalmannschaft. 1990 wurde er Weltmeister, 1996 Europameister und 1992 Vizeeuropameister.

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